Pflege

Jede Pflanzung braucht ein Mindestmass an Pflege!
Empfohlen wird eine kontinuierliche Pflege mit kurzen Pflegezeiten. Eine Pflege in grösseren Abständen führt zu stärkerem Unkrautdruck.

Bewässerung

Abgesehen von der Pflanzung und der Anwachsphase muss nur bei lang anhaltender Hitze und Trockenheit bewässert werden. Lieber einmal richtig durchdringend giessen als öfter und nur kurz.

Jäten

Unmittelbar nach der Pflanzung ist die Gefahr des Verunkrautens am grössten. Wurzelunkräuter müssen so schnell wie möglich entfernt werden. Dies geschieht idealerweise bei feuchtem Boden.

Unkräuter mit weit reichenden Wurzeln mit einer Grabgabel ausgraben und pfahlbildende Unkräuter mit einem Unkrautstecher ziehen. Samenunkräuter müssen vor dem Samenflug gejätet werden.

Rückschnitt

Viele Stauden, insbesondere Gräser, sind auch im Winter optisch ansprechend. Schneiden Sie daher das abgestorbene Laub erst im Frühjahr ab. Zudem bieten Laub und Blattwerk sowohl Kleinlebewesen als auch den Stauden wertvollen Schutz.

Düngung

Ein nährstoffreicher Boden benötigt in den ersten Jahren keine Düngung. Später wird ein Nährstoffmangel mit einer Gabe von Hornspänen oder Kompost im Frühjahr ausgeglichen. Ab Juli/ August sollte nicht mehr gedüngt werden, da die Pflanzen langsam einziehen und keine Nährstoffe mehr benötigen.

Mulchen

Bei der Verwendung von Rindenmulch sollte darauf geachtet werden das der Boden eine organische Grunddüngung (z.B. mit Hornmehl) bekommt, um einem Stickstoffmangel vorzubeugen.

Winterschutz

Die meisten Stauden sind winterhart und benötigen keinen Winterschutz. Ausnahmen sind u.a. Kniphofia und Chrysanthemum indicum, diese können mit etwas Laub oder Tannenreisig abgedeckt werden.

Die Gefahr im Winter liegt in der Sonne, da immergrüne Pflanzen zum einen austrocknet und bei gefrorenem Boden verbrennen. Zudem werden die Pflanzen durch zu hohe Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht strapaziert.

xeiro ag